Freitag, 5. Juni 2015

Dienstag, 28. April 2015

Freifahrt mit BOB

Sehr interessante Aktion!

BOB - das Konto-Ticket des VBN, feiert am 1. Mai seinen 10. Geburtstag.
Alle Kunden von BOB können dann sämtliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
Wichtig dabei: die Fahrt muss über das Terminal gebucht werden! Eine Abrechnung dieser Fahrten findet jedoch nicht statt.
Bei Verkehrsunternehmen, wo ein Buchen der Tickets nicht möglich ist, reicht das Vorzeigen der grünen Karte aus.
Tolle Sache!

Weitere Informationen

Dienstag, 7. April 2015

Es lief nicht alles rund...

© Uwe Miethe, Deutsche Bahn AG

Die größten Schäden des Sturmtiefs sind mittlerweile beseitigt, sodass es einmal mehr Zeit wird, ein Fazit zu ziehen:
Auch wenn in einigen Bereichen bereits Optimierungen vorgenommen worden sind, so hapert es doch noch an einigen Stellen:
Ein großes Problem ist weiterhin die Kommunikation zwischen den Unternehmen. Viele Wirtschaften eigenständig und kommunizieren auch bei solchen Großstörungen nicht miteinander. Das Ergebnis ist dann ein nicht informierter Kunde, der sich zwischen drei Bussen entscheiden muss, da jedes Unternehmen eigene bestellt hat. Dank des fehlenden oder ineffezient eingesetzten Personals weiß er womöglich gar nicht, dass ein Ersatzverkehr überhaupt vorhanden ist.
Ist der dann so schlau und wendet sich an die vielfach umworbene VBN 24 Stunden-Hotline, so wird er dort Dank der Überlastung Niemanden erreichen...

Ist die Info über einen Busnotverkehr doch zu ihm durchgekommen, so besteht nur noch die Herausforderung, die Abfahrtsposition der Busse zu finden. Das, was bereits beim geplanten SEV nicht funktioniert, klappt auch beim Busnotverkehr nicht. Weshalb werden keine Banner/Roll-Up-Displays o.ä. vorgehalten, auf denen die Abfahrspositionen stehen? Diese werden dann nur noch ausgepackt und schon ist das Problem gelöst.
Im Zweifelsfall entscheidet sich der Fahrgast, dann für den vollkommen überfüllten Regionalbus, der ihn relativ zügig zu seinem Ziel bringt. Überfüllt deshalb, da auch hier keine Kommunikation/Kooperation zwischen den Unternehmen erfolgt. Es wäre ja ein leichtes, das größere Fahrzeug einzusetzen, wenn es da betreffende Unternehmen bloß wüsste...
Ist das das 21. Jahrhundert im ÖPNV?

Solange sich nichts ändert können wir nur drei Tipps geben:
1.)  Die effizienten Regionalbusverbindungen erhält man, in dem man in der VBN Liveauskunft (Suchmaske) die zuggebundenen Verkehrsmittel (ICE, IC/EC, sonstiger Schnellzug, Regionalzug, S-Bahn) von der Auskunft ausnimmt.

2.) Beschwerden beim VBN (info@vbn.de, 0421-596059) hilft immer!

3.) Auch die Fahrgastrechte sollen in jedem Fall geltend gemacht werden: http://www.bahn.de/p/view/service/fahrgastrechte/nationale_regelungen.shtml

Dienstag, 31. März 2015

Es geht wieder los oder geht es doch weiter?

Das ist die Frage, der wir uns momentan wieder Stellen müssen.
Der nächste Sturm und das nächste Chaos...
Wo im Nahverkehr die Streckensperrungen noch ziemlich harmlos wirken, da summieren sich diese im Fernverkehr auf den langen Zugläufen zusammen (hier in Bremen HBF):

Im Ruhrgebiet sind die Auswirkungen so heftig, dass der Zugverkehr bei der DB seit 11 Uhr bis auf weiteres eingestellt ist. Die IC- und ICE - Züge, die aus dieser Richtung kommen, haben Verspätungen von bis zu 280 Minuten, was mehr als 4,5 Stunden entspricht. Aber auch die Ersatzzüge sind mit mehr als 1 Stunde Verspätung dabei...

Auch wenn das Echtzeitsystem noch immer nicht zur Zufriedenstellung der Fahrgäste arbeitet, so kann aktuell nur empfohlen werden, sich darüber zu informieren. Eine grobe Verspätungsankündigung ist schließlich erstmal besser als keine Angabe.
Viel Erfolg dabei!