Ein Erlebnis aus der vergangenen Woche:
Da am Mittwochabend die VBN - Anzeige am Bahnhof in Syke nicht funktionierte, war mal wieder ein Anruf beim VBN - 24 Stunden Servicetelefon notwendig:
Insgesamt 8 Versuche (!) waren notwendig, um endlich einen Mitarbeiter zu erreichen. Denn nur in der Zeit von 07 - 21 Uhr, samstags von 07 - 23.45 und sonntags von 08 - 20 Uhr kommen die Anrufe direkt beim VBN an. Außerhalb dieser Uhrzeiten erfolgt die Vermittlung an die Leitstellen von BSAG, VWG und Bremerhaven Bus.
Nachdem in der Vergangenheit mehrfach die nur mangelhaft durchgeführten Serviceleistungen angemahnt wurden, ist dort bereits eine spürbare Verbesserung eingetreten.
Leider sind die Leitstellen nur mit wenigen Telefonleitungen und Personal eingebunden. Die bekannte VBN - Warteschleife gibt es nicht.
Wie in meinem Fall bedeutet das dann Besetztzeichen oder lange Wartezeiten (mehrfache Trennung der Telefonleitung nach 2 Minuten), bis abgehoben wird.
Schade, dass der Service noch zeitabhängig ist. Schlecht für den Reisenden, der nachts oder am frühen Morgen ohne jegliche Information auf seine ÖPNV Leistung wartet und dann auch telefonisch Niemanden erreicht!
Mittwoch, 7. Mai 2014
Mittwoch, 23. April 2014
Baustelle = Chaos - Bahnfahren mit Erlebnis in Bassum
Aktuell finden die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakts "Niedersachsen ist am Zug II" in Bassum statt.
Der heutige Kontrollgang hat wieder fast alle Spaßfaktoren, die ein Reisender haben kann, zu Tage gebracht:
Der Automat der Nordwestbahn, der auf Bahnsteig 2 versetzt wurde, war dick mit Eding beschmiert, hatte kein Wechselgeld und das EC - Terminal war auch nicht funktionstüchtig.
Auf Bahnsteig 1 ist zwar zurzeit ein voll funktionstüchtiger DB - Automat vorhanden, der letzte Entwerter wurde jedoch am heutigen Tage abgebaut.
Da der Zugang zu Gleis 2 durch die Baumaßnahmen nur über einen längeren Umweg möglich ist, bestehen hier für den Reisenden praktisch keine Handlungsmöglichkeiten...
Ein solcher Spaß funktioniert natürlich nur, wenn die Callcenter von DB Vertrieb und der Nordwestbahn aufgrund von Überlastung nicht erreichbar sind.
Ein tolles Erlebnis mit dem Kontrollpersonal wünsche ich!
Dienstag, 15. April 2014
intelligente Mobilität in der Fläche, warum nicht auch bei uns?
Vor einiger
Zeit lief im Fernsehen ein Film über die Zukunft unserer Mobilität in Bezug auf
Carsharing:
Neben der
Vorstellung einiger Carsharinganbietern und -konzepte wurde am Ende eine kurze Sequenz aus dem Projekt "Mobilfalt" gezeigt.
Der nordhessische Verkehrsverbund NVV versucht aktuell in einem Pilotprojekt,
regelmäßig stattfindende Individualverkehre zu nutzen und diese in regulären
Busfahrpläne einzuarbeiten.
Privatpersonen
können sich gegen eine Aufwandsentschädigung von 0,30 EUR pro Kilometer diese
Fahrten durchführen. Fahrgäste, die dies in Anspruch nehmen können tragen sich
über die Internetseite (www.mobilfalt.de) oder über eine Mobilitätszentrale
(noch verfügen nicht alle Personen über einen Internetanschluss!) für die
Fahrten ein und zahlen je nach Entfernung zwischen 1 und 2 EUR dafür.
Sollten sich für die festgelegten Verbindungen keine Privatpersonen finden, so werden die Fahrten durch Taxiunternehmen durchgeführt.
So wird der
Individualverkehr kanalisiert und sinnvoll genutzt, um auch entlegene Gebiete
an die Versorgungs- und Mobilitätseinrichtungen der Klein-, Mittel- und
Großzentren anzuschließen. Denn bei den
Pilotregionen handelt es sich um äußert ländliche Bereiche süd- bzw. westlich
von Kassel.
Als ÖPNVler
vom Land wecken solche Projekte natürlich Ideen zur Umsetzung in den eigenen
Breitengraden. Das durchaus erfolgreiche Projekt „Fahrenhorster fahren Fahrenhorster“ zeigt, dass die Umsetzung solcher Mobilitätsprojekte nicht
unbedingt kompliziert und teuer sein muss.
Die Frage,
ob man schon heute einen Schritt in Richtung zukunftsweisender und intelligenter
Mobilität gehen sollte, lässt sich eindeutig mit JA beantworten.
Das Rad muss
nicht immer neu erfunden werden; die Idee der Organisation von privatem
Individualverkehr als Ergänzung (nicht als Ersatz) des ÖPNV´s ist im Grundsatz schon wunderbar.
Dank der im
Überfluss vorhandenen, kostenfreien Datendrehscheiben in Form von Mitfahrportalen
und städtischer Infrastruktur (Telefon- und Interneteinrichtungen) ist so etwas
relativ leicht umsetzbar.
Einzig der
Wille zur Veränderung muss vorhanden sein…
Freitag, 4. April 2014
Einfach am Fahrgast vorbei .....
... ist diese Woche ein Bus der VLN(Verkehrsgesellschaft LK Nienburg) an der Bushaltestelle Westerstrasse in Bremen. Komisch, ich dachte eigentlich, das alle Haltestellen in Bremen auch von den Regional-Buslinien bedient werden. Zumindest bin ich in der Vergangenheit häufiger mit Regional-Bussen bis zum Hauptbahnhof mitgefahren. Nicht das ich mich im Wartehäuschen versteckt hätte(sind aus transparentem Glas), der Fahrer oder auch Fahrerin ist schnöde an uns Kunden vorbeigefahren. Ich glaube, hier besteht noch mal Schulungsbedarf bei den Mitarbeitern der VLN....
Neues bei der BSAG
Viel Neues ist seit dem 19. März auf der Internetseite der BSAG zu finden:
Die Webseite wurde komplett überarbeitet und somit grafisch sowie inhaltlich an aktuelle Bedürfnisse angepasst.
Nicht nur die Übersichtlichkeit scheint gelungen zu zu sein, auch bei den Inhalten wurde ein richtiges Maß gefunden, um die für den Fahrgast wichtigen Informationen darzustellen ohne ihn damit zu überladen.
Erwähnenswert (und Hauptgrund für den Beitrag) ist die neu geschaffene Seite "BSAG Videos", die einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens gibt.
Werden die darin geschilderten Inhalte umgesetzt, so wird in großer Schritt in Richtung zukunftsfähige Mobilität gemacht.
Die Vernetzung der unterschiedlichen Mobilitätsformen (PKW, Fahrrad, ÖPNV etc.) wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Zukunft unseres Verkehres sein.
Schlau ist da der, der bereits jetzt dieses Thema anpackt...
Auch im Bereich des Qualitätsmanagements wird der Kund mit seinen Erfahrungen im täglichen Betrieb als Optimierer für die ablaufenden Prozesse gesehen!
Die Webseite wurde komplett überarbeitet und somit grafisch sowie inhaltlich an aktuelle Bedürfnisse angepasst.
Nicht nur die Übersichtlichkeit scheint gelungen zu zu sein, auch bei den Inhalten wurde ein richtiges Maß gefunden, um die für den Fahrgast wichtigen Informationen darzustellen ohne ihn damit zu überladen.
Erwähnenswert (und Hauptgrund für den Beitrag) ist die neu geschaffene Seite "BSAG Videos", die einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens gibt.
Werden die darin geschilderten Inhalte umgesetzt, so wird in großer Schritt in Richtung zukunftsfähige Mobilität gemacht.
Die Vernetzung der unterschiedlichen Mobilitätsformen (PKW, Fahrrad, ÖPNV etc.) wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Zukunft unseres Verkehres sein.
Schlau ist da der, der bereits jetzt dieses Thema anpackt...
Auch im Bereich des Qualitätsmanagements wird der Kund mit seinen Erfahrungen im täglichen Betrieb als Optimierer für die ablaufenden Prozesse gesehen!
Mittwoch, 2. April 2014
Automatenstörungshotline der Bahn
Die Automatenstörungshotline der Bahn: Unter 0800 - 2886644 steht den Kunden 24/7 eine Telefonnummer zur Verfügung, unter der die - auch mit dem Handy kostenfreie - Meldung von Automaten- und Entwerterstörungen möglich ist.
Gerade wenn es durch diese Ströungen nicht möglich war, ein Ticket zu lösen, bietet der Anruf vor Betreten des Zuges eine zusätzliche Sicherheit. Man kann schließlich im Nachhinein beweisen, dass man sich um diese Problem gekümmert hat (Vorgangsnummer geben lassen!) und nicht mutwilig schwarz gefahren ist.
Vor einiger Zeit hat DB Vertrieb dann den Begrüßungstext zu Beginn des Gespräches geändert:
Der letzte Satz dieses Textes lautet nun: "Bitte beachten Sie, dass diese Hotline nur für die Aufnahme von Automatenstörungen ist".
Erfahrene Nutzer wissen, dass damit auch die Entwerter abgedeckt sind, die ebenfalls zu den Automaten gehören. Nachdem ist jedoch mehrfach auf dies angesprochen wurden bin, dass dies sehr verunsichernd sei, Nachfrage bei der DB:
Nach monatelangem Hin und Her mit den Kontaktdaten von DB Vertrieb hatte ich dann irgendwann die richtige Mail Adresse: Auf den Hinweis wurde unverzüglich und kundenfreundlich reagiert, der Ansagetext ist bis zum heutigen Tage geändert.
Erfolg!
Gerade wenn es durch diese Ströungen nicht möglich war, ein Ticket zu lösen, bietet der Anruf vor Betreten des Zuges eine zusätzliche Sicherheit. Man kann schließlich im Nachhinein beweisen, dass man sich um diese Problem gekümmert hat (Vorgangsnummer geben lassen!) und nicht mutwilig schwarz gefahren ist.
Vor einiger Zeit hat DB Vertrieb dann den Begrüßungstext zu Beginn des Gespräches geändert:
Der letzte Satz dieses Textes lautet nun: "Bitte beachten Sie, dass diese Hotline nur für die Aufnahme von Automatenstörungen ist".
Erfahrene Nutzer wissen, dass damit auch die Entwerter abgedeckt sind, die ebenfalls zu den Automaten gehören. Nachdem ist jedoch mehrfach auf dies angesprochen wurden bin, dass dies sehr verunsichernd sei, Nachfrage bei der DB:
Nach monatelangem Hin und Her mit den Kontaktdaten von DB Vertrieb hatte ich dann irgendwann die richtige Mail Adresse: Auf den Hinweis wurde unverzüglich und kundenfreundlich reagiert, der Ansagetext ist bis zum heutigen Tage geändert.
Erfolg!
Bushaltestellen regional
In den letzten Tagen im Regionalbusverkehr musste ich wieder einmal feststellen, in welchem heruntergekommenen Zustand sich doch so manche Haltestellen befinden:
Von Graffiti über fehlende Glasscheiben bis zu totaler Vermüllung war bisher alles dabei.
Deshalb möchte ich nochmals mein Appell auch an die Fahrgäste richten:
Sie sind die Experten, die täglich auf den Strecken unterwegs sind. Hat die eigene Haltestelle also solche besonderen "Modifikationen", sollte der Fahrgast mal einen kleinen Hinweis an die zuständige Stadt, Gemeinde bzw. Kommune geben.
Diese sind nämlich in mehr als 90% der Fälle (im Regionalbusverkehr) zuständig.
Erfolgt keine Reaktion, einfach Beschwerde beim VBN (info@vbn.de, 0421-596059) einlegen...
Von Graffiti über fehlende Glasscheiben bis zu totaler Vermüllung war bisher alles dabei.
Deshalb möchte ich nochmals mein Appell auch an die Fahrgäste richten:
Sie sind die Experten, die täglich auf den Strecken unterwegs sind. Hat die eigene Haltestelle also solche besonderen "Modifikationen", sollte der Fahrgast mal einen kleinen Hinweis an die zuständige Stadt, Gemeinde bzw. Kommune geben.
Diese sind nämlich in mehr als 90% der Fälle (im Regionalbusverkehr) zuständig.
Erfolgt keine Reaktion, einfach Beschwerde beim VBN (info@vbn.de, 0421-596059) einlegen...
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